Waldtherapie

Waldtherapie – Was genau hat es damit auf sich?

Liebe Leserinnen und Leser,

sind Sie mit dem Begriff Waldtherapie bereits vertraut? Falls Sie mehr über das sogenannte Waldbaden erfahren möchten, sind Sie herzlich eingeladen, hier mehr über die wohltuenden Effekte über den Aufenthalt im Wald zu erfahren.

Ursprünglich stammt das Waldbaden aus Japan und wurde dort etabliert, um das chronische Stressniveau der Menschen zu senken. Denn andauernde Reizüberflutungen, anhaltende Arbeitsbelastungen sowie zwischenmenschliche Konfliktsituationen hinterlassen auf Dauer körperliche und seelische Spuren.

Waldtherapie – Positive Wirkungen für Körper, Geist und Seele

Doch welche positiven Effekte hat die Waldtherapie ganzheitlich für die Menschen?

So führen regelmäßige Aufenthalte im Wald u. a. zu einer:

  • Reduktion des Blutdrucks und des Pulses
  • Verminderung des subjektiven Stresslevels
  • Verbesserung der Konzentrationsfähigkeit
  • Zunahme innerer Ausgeglichenheit
  • Stärkung des Immunsystems

Darüber hinaus führt intensives Waldbaden dazu, seine Umgebung bewusster und achtsamer wahrzunehmen. Denn bei der Waldtherapie geht es vorrangig darum, diesem Naturraum mit all Ihren Sinnen zu begegnen und sich zu öffnen für neue Naturerfahrungen.

Wenn Sie die Erfahrungen aus dem Wald nun auf das reale Leben übertragen, öffnet sich eine Tür, Ihren bevorstehenden Herausforderungen offen und unbefangener zu begegnen! Außerdem ermöglichen achtsame Naturbeobachtungen, auch alltägliche Situationen leichter aus der Beobachterperspektive wahrzunehmen und flexibler auf neue Umstände zu reagieren.

Waldbaden – Welche Erlebnisse warten dort genau auf Sie?

Damit Sie sich genau vorstellen können, was Sie bei der Waldtherapie erwartet, erhalten Sie nun einen Überblick über mögliche Übungen, die Sie im Wald anwenden:

  • Ankommen und „Landen“ in entschleunigter Umgebung
  • Aufnehmen der Stimmung und Szenerie innerhalb des Waldes mit allen Sinnen wie Hören, Sehen, Riechen, Fühlen und Schmecken
  • langsame Gehmeditationen auf dem Waldboden
  • Erfassen des Naturraumes Wald als erholsames Biotop
  • Erkennen des Waldes als natürliche Ressource zum Auftanken von Energie

So wie Sie sehen, ist die Palette der Übungen während eines ausgiebigen Waldbades beinahe unbegrenzt. Außerdem kommt es ja auch darauf an, was Sie persönlich an individuellen Vorlieben und Wünschen – in Bezug auf einen Waldaufenthalt – mitbringen.

Bevorzugen Sie ein Waldbad lieber in einer Gruppe von Gleichgesinnten? Oder möchten Sie eine Waldtherapie eher allein, geführt von einem Psychologen oder einem speziell ausgebildeten Waldcoach, ausprobieren?

Waldtherapie für einen entspannten Körper

Da das Waldbaden das Wohlbefinden maßgeblich fördert, gibt es sogar schon in Berlin und Brandenburg entsprechende Ansprechpartner und Teilnahmemöglichkeiten. Bei Interesse können Sie sich dazu einfach im Internet informieren.

Wussten Sie, dass körperliche Schmerzen und Verspannungen ebenfalls durch chronische Stressauslöser entstehen können?

So wie man diese Spannungszustände mit einer mobilen Massage oder einer Manuellen Therapie behandeln kann, lohnt sich dafür auch ein Ausflug in den Wald.

Denn dadurch, dass sich bei einem Waldaufenthalt automatisch Ihre Stresshormone reduzieren, fühlen Sie sich ausgeglichener.

Daraus resultiert auch ein positiver Effekt hinsichtlich eines abnehmenden Muskeltonus (Spannungszustand Ihrer Muskulatur) am ganzen Körper.

Darüber hinaus wirkt die Bewegung im Wald ja auch entspannend und regt zudem noch Ihre Durchblutung im gesamten Körper an, wodurch sich Verspannungen ebenfalls reduzieren.

Sollten Sie allerdings – ganz unabhängig von der Waldtherapie – einen physiotherapeutischen Rat benötigen, können Sie gern Kontakt zu mir aufnehmen oder eine mobile Physiotherapie buchen!

Bis dahin wünsche ich Ihnen – falls Sie Waldbaden gehen – wunderbare Erlebnisse. 🙂

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