Atemübungen bei Stress

Atemübungen bei Stress fördert inneres Gleichgewicht

Wenn`s mal wieder hektisch zugeht, zeigt der Alltag sein wahres Gesicht. Nur noch ein kurzes Telefonat führen, bevor schon die nächste Herausforderung in den Startlöchern steht. Dazu gesellen sich zu beruflichen Verpflichtungen noch Haushaltsaufgaben und private Erledigungen. Falls Sie also an einen Punkt kommen, wo Sie dringend ein paar Minuten für sich brauchen, kommen neben einer mobilen Massage ebenso die Atemübungen bei Stress zum Einsatz.

Denn auch in einem strikt durchorganisierten Tagesablauf gelingt es, sich immer wieder kleine „Auszeiten“ zu nehmen.

Somit schöpfen Sie die notwendige Kraft, Ihre wichtigen Termine und Aufgaben im Alltag konzentriert zu erfüllen. Doch wie funktionieren diese Atemübungen genau?

Atemübungen bei Stress – natürlich entspannen!

Um mit turbulenten Sequenzen im Leben und im Berufsalltag besser umzugehen, brauchen Sie zuverlässige Hilfsmittel an Ihrer Hand. Natürlich sind damit Möglichkeiten aus dem Koffer Ihres eigenen Selbstfürsorge-Equipments gemeint. Was ist da passender als leichte, kurze Atemübungen bei Stress?

Und das Beste hierbei ist, dass diese Techniken wirklich jeder in Kürze erlernen kann. In der Anfangszeit brauchen Sie beim Üben nur etwas Geduld und Disziplin. Denn Ihr Gehirn braucht eine Weile, bis sich die neu erlernten Atemübungen einprogrammiert haben.

Machen Sie die Atemtechniken daher wirklich mehrmals am Tag, sodass Sie sich so an die neuen Übungen gewöhnen. Hierbei ist es wichtig, dass Sie die Techniken sowohl in ruhigen Situationen einüben und die Atemübungen später auch in stressigen Phasen trainieren.

Atmen gegen Stress als Smoothie der Lüfte

Wussten Sie, dass anhaltender Stress Ihre Atemfrequenz beschleunigt und wertvolle Energiespeicher im Körper leert? Um dieses Defizit wieder auszugleichen, helfen Ihnen spezielle Atemübungen wie das stressreduzierte Atmen.

Diese Atemtechnik ist dadurch gekennzeichnet, dass Sie den Fokus beim Atmen auf Ihre Ausatmung legen und diese somit bewusst verlängern.

Folgende Wirkungen zeigen sich in Ihrem Körper bei regelmäßigem, verlängertem Ausatmen:

  • Pulsfrequenz und Blutdruck sinken
  • geistige und körperliche Energiespeicher füllen sich auf
  • Wohlbefinden stellt sich ein
  • Krankheitsprozesse werden unterbrochen und Reparaturvorgänge gefördert
  • Stressregulation verbessert sich
  • Stresstoleranz nimmt zu

Stressreduzierte Atmung – Ihre erste Beispielübung

Setzen Sie sich entspannt auf die Couch und lehnen Sie Ihren Oberkörper zurück. Dabei dürfen Sie auch Ihre Augen schließen und kurz innehalten. Beobachten Sie nun, wie Sie ein- und ausatmen und wie sich Ihr Bauch mit der Einatmung hebt und mit Ihrer Ausatmung wieder senkt.

Atmen Sie in Ihrem gewohnten Atemrhythmus weiter. Also ein und aus, ein und aus.

Nachdem Sie nun beliebig eingeatmet haben, kommt Ihre Ausatmung in`s Spiel. Dazu dürfen Sie ruhig einmal bewusst ein paar Sekunden länger ausatmen als Sie eingeatmet haben.

Um die verlängerte Ausatmung besser zu spüren, können Sie auf ein lautes O oder S ausatmen. So merken Sie, wie lang eine Ausatemphase tatsächlich sein kann.

Nachdem Sie das phonatorische Ausatmen geübt haben, probieren Sie Folgendes:

Atmen Sie nun bei Ihrer nächsten Einatmung vier Sekunden ein und gestalten Sie die darauffolgende Ausatmung acht Sekunden.

Und diesen Atemrhythmus behalten Sie nun einige Minuten bei. Merken Sie sich dabei, dass Ihre Ausatmung beim Atemtraining immer länger sein sollte als Ihre Einatmung! Denn nur so gelingt atemorientierte Stressreduktion!

Genau diese Technik dürfen Sie nun täglich mehrere Male trainieren. Sowohl in ruhigen als auch stressigen Phasen.

Wenn Sie die hier vorgestellte Atemtechnik lieber mit einem Physiotherapeuten üben möchten, können Sie gern Kontakt mit mir aufnehmen. Denn mit einem Termin im Rahmen einer mobilen Physiotherapie lassen sich wichtige Fragen oftmals leichter und effizienter klären.

Doch bevor es soweit ist, wünschen wir Ihnen ganz viel Erfolg und Durchhaltevermögen beim stressreduzierten Atmen!

Atemübungen bei Stress